Google-Unternehmensprofil optimieren: Checkliste
Checkliste
- Hauptkategorie: Die Kategorie, die Ihr Geschäft am genauesten beschreibt.
- Weitere Kategorien und Leistungen: Alles, was Sie wirklich anbieten.
- Firmenname: Der tatsächliche Name, ohne Zusatz von Suchbegriffen (das verstößt gegen die Richtlinien).
- Adresse und Einzugsgebiet: Korrekt, bei Leistungen vor Ort mit Servicegebiet.
- Öffnungszeiten: Aktuell, auch Feiertage und Sondertage.
- Fotos: Außen, innen, Team, Arbeit, Produkte. Aktuell und echt.
- Beschreibung: Klar, sachlich, ohne Werbeübertreibung.
- Beiträge: Neuigkeiten, Angebote, Hinweise in regelmäßigem Abstand.
- Bewertungen: Anfragen stellen, antworten, ehrlich bleiben.
- Website und Kontakt: Link zur passenden Seite, aktuelle Telefonnummer.
So wählen Sie die Hauptkategorie
Die Hauptkategorie ist eines der stärksten Signale im Profil. Gehen Sie so vor: Suchen Sie bei Google nach Ihrer wichtigsten Leistung und sehen Sie sich an, welche Kategorie die Wettbewerber an erster Stelle verwenden. Wählen Sie die Kategorie, die Ihr Geschäft am genauesten beschreibt, nicht die allgemeinste. Ein Betrieb für Küchenumbauten ist mit einer speziellen Kategorie meist besser eingeordnet als mit „Bauunternehmen“. Weitere Kategorien ergänzen Sie nur, wenn Sie die Leistung regelmäßig erbringen.
Fotos: Was funktioniert, was nicht
- Echte Aufnahmen von Ihren Räumen, Ihrem Team und Ihrer Arbeit wirken glaubwürdiger als Archivbilder.
- Logo und Titelbild sollten in der Vorschau nicht abgeschnitten werden; prüfen Sie die Darstellung am Handy.
- Regelmäßig ergänzen: Ein Profil mit Fotos, die mehrere Jahre alt sind, wirkt verlassen.
Leistungen und Produkte sinnvoll beschreiben
Legen Sie jede Leistung mit einem kurzen, sachlichen Satz an, der sagt, was Kunden erhalten. Vermeiden Sie Preisangaben, die Sie nicht halten können. Wenn Sie nur Preise „ab“ nennen, schreiben Sie dazu, wovon der Preis abhängt. Das spart unnötige Rückfragen und verhindert enttäuschte Anrufer.
Fragen und Antworten im Profil
Kunden können öffentlich Fragen stellen. Beantworten Sie diese selbst, am besten, bevor jemand anderes mit einer ungenauen Antwort zuvorkommt. Hinterlegen Sie dort die Fragen, die Sie am häufigsten hören, etwa zu Parkplätzen, Terminvereinbarung oder Einsatzgebiet.
Verifizierung und Zugriff
Verifizieren Sie das Profil mit dem Verfahren, das Google anbietet (Postkarte, Telefon, E-Mail oder Video, je nach Fall). Tragen Sie mindestens zwei Personen als Verwalter ein, damit das Profil nicht an einem Mitarbeiter hängt, der das Unternehmen verlässt. Das ist ein häufig übersehener Punkt.
Was Sie im Profil nicht tun sollten
- Bewertungen kaufen oder gegen Rabatte tauschen
- Den Firmennamen um Suchbegriffe oder Orte erweitern
- Die Adresse eines Büroservices als Standort angeben, wenn Sie dort nicht erreichbar sind
Wie Sie auf Rückmeldungen reagieren, zeigt Bewertungen richtig beantworten.
Praxisbeispiel: Ein Profil in 30 Minuten prüfen
Öffnen Sie Ihr Profil in der Suche, nicht in der Verwaltung, denn so sehen es Kunden. Prüfen Sie nacheinander: Stimmen Name, Adresse und Telefonnummer? Ist die Hauptkategorie passend? Sind die Öffnungszeiten korrekt, auch für den nächsten Feiertag? Führt der Website-Link auf die passende Seite? Gibt es Bewertungen ohne Antwort? Tragen Sie die Mängel in eine Liste ein und beheben Sie zuerst die, die Anrufer in die Irre führen, etwa falsche Zeiten oder Nummern.
Wie oft sollte man das Profil pflegen?
Eine feste Routine hilft mehr als gelegentliche große Aktionen: Öffnungszeiten bei jeder Änderung, Beiträge in einem Rhythmus, den Sie durchhalten können, Bewertungen möglichst zeitnah beantworten, einmal im Quartal Fotos und Leistungen durchsehen.
Häufige Fehler
Falsche Hauptkategorie, veraltete Angaben und unbeantwortete Bewertungen kosten Anfragen. Ein verifiziertes, gepflegtes Profil hebt sich vom Wettbewerb ab.
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