Echte Fotos
Ihre Arbeit, Ihre Produkte, Ihre Räume. Sie schaffen den meisten Vertrauensvorschuss, weil sie nicht austauschbar sind.
Bildsprache, Fotos, Grafiken und Icons für Ihre Website: Auswahl, Lizenzen, Bildformate und Barrierefreiheit. Bilder, die Vertrauen schaffen.
Bildsprache ist die Summe der Entscheidungen, wie ein Unternehmen sich in Bildern zeigt: Motivwahl, Perspektive, Licht, Farbstimmung, Bearbeitung, Verhältnis von Foto zu Grafik. Sie ist Teil der Marke, genau wie Logo, Farben und Schrift. Mehr zur Gesamtmarke finden Sie unter Farbwelt und Typografie.
Zu den praktischen Aufgaben zählen Fotografie, Auswahl lizenzierter Bilder, Illustrationen, Icons und die Aufbereitung für Bildschirm und Druck. Gute Bilder erfüllen eine Aufgabe: Sie zeigen Ergebnisse, erklären Abläufe, machen Produkte greifbar oder schaffen Atmosphäre. Bilder ohne Aufgabe sind Dekoration und kosten Ladezeit.
Technisch kommen Dateiformat, Größe, Komprimierung und Alternativtexte dazu. Ein Bild, das auf dem Handy 4 Megabyte lädt, schadet mehr, als es nützt. Und ein Bild ohne Alternativtext bleibt für Menschen mit Sehbehinderung und für Suchmaschinen stumm.
Bilder wirken schneller als Text. Innerhalb von Sekunden entscheidet sich, ob eine Seite seriös, handfest oder austauschbar wirkt. Fotos, die man schon auf zehn anderen Seiten gesehen hat, signalisieren Beliebigkeit.
Mythos: „Hauptsache, die Bilder sind groß und hochauflösend.“ Fakt: Groß ist kein Qualitätsmerkmal. Entscheidend sind Aussage, Schärfe, Licht und Passung zur Marke. Ein kleines, ehrliches Bild einer echten Arbeit ist wertvoller als ein riesiges Symbolfoto mit Händedruck.
Beispiel (fiktiv): Ein Parkettleger zeigt auf seiner Seite ein Stockfoto lächelnder Menschen in einem hellen Wohnzimmer. Wirkungsvoller wäre eine Bildreihe: der Raum vorher, das Auslegen, die fertige Fläche im Streiflicht. Jedes Bild beantwortet eine Frage des Kunden: Wie sieht Ihre Arbeit aus, wie läuft sie ab, was bekomme ich?
Ihre Arbeit, Ihre Produkte, Ihre Räume. Sie schaffen den meisten Vertrauensvorschuss, weil sie nicht austauschbar sind.
Aus Bilddatenbanken, mit klarer Lizenz. Gut für abstrakte Inhalte oder Illustration, sofern die Auswahl bewusst und eigenständig ist.
Erklären Abläufe, Zusammenhänge und Daten. Wirken besonders, wenn sie in einem durchgehenden Stil gestaltet sind.
Kleine Zeichen, die Orientierung geben. Einheitliche Strichstärke und Größe sind wichtiger als künstlerischer Anspruch.
Kurze Videos und Animationen. Sparsam einsetzen, mit Untertiteln, nicht automatisch startend.
Einheitliche Farb- und Kontrastbehandlung, damit Bilder aus verschiedenen Quellen zusammenpassen.
Ein Bildkonzept legt fest, wie Ihr Unternehmen in Bildern auftritt, bevor jemand eine Kamera hebt oder ein Foto aus einer Datenbank zieht. Es ist ein kurzes Dokument, kein Handbuch, und spart später viele Diskussionen.
Ein Bildkonzept hat noch einen zweiten Nutzen: Es macht Bilder über die Zeit konsistent, auch wenn verschiedene Personen sie auswählen. Das ist ein Teil dessen, was Marken ausmacht, siehe auch Markenstrategie.
Bilder sind keine Dekoration, sondern Antworten auf Fragen, die Besucher haben. Wenn Sie für jede Seite die Fragen kennen, ergibt sich die Motivliste fast von selbst.
| Frage des Besuchers | Geeignetes Motiv | Beispiel (fiktive Betriebe) |
|---|---|---|
| Wie sieht Ihre Arbeit aus? | Ergebnisse, Nahaufnahmen, Vorher-nachher | Tischlerei: fertige Küchenzeile im Tageslicht, Detail einer Schubladenverbindung |
| Wie läuft die Zusammenarbeit ab? | Arbeitsschritte, Werkzeuge, Räume | Steuerbüro: Besprechungstisch mit aufgeschlagenen Unterlagen, Hände am Taschenrechner |
| Wo ist das Unternehmen? | Eingang, Fassade, Umgebung, Parkplatz | Praxis: Eingang mit Schild, Weg vom Parkplatz |
| Wer arbeitet mit mir? | Hände bei der Arbeit, Arbeitskleidung, Ausstattung | Handwerk: Hände mit Werkzeug, Fahrzeug mit Beschriftung |
| Was bekomme ich genau? | Produkt, Verpackung, Maßstab, Anwendung | Manufaktur: Produkt auf neutralem Grund, daneben im Einsatz |
| Passt das zu mir? | Stimmung, Anwendungssituationen | Café: Gäste im Gespräch, Sitzecke, Lichtstimmung am Nachmittag |
| Ist das sicher und sauber? | Ordnung, Material, Ausstattung | Werkstatt: aufgeräumte Halle, Prüfgeräte |
Notieren Sie neben jedem Motiv, auf welcher Seite es eingesetzt werden soll und in welchem Seitenverhältnis (breit, hoch, quadratisch). Das erspart später Beschnitte, die Köpfe oder Details abschneiden.
Echte Fotos sind das Wertvollste, was eine Unternehmenswebsite haben kann, weil sie niemand sonst hat. Ob Sie sie selbst machen oder beauftragen, hängt von Anspruch und Motiv ab.
Stockfotos haben ihre Berechtigung, etwa für abstrakte Themen, Hintergründe oder wenn Aufnahmen nicht möglich sind. Das Problem ist die Austauschbarkeit: Was in der Datenbank auf Platz eins steht, sehen Besucher auf vielen Seiten. Wer sie einsetzt, wählt am besten gegen den Strich.
| Lizenzart | Bedeutung | Worauf Sie achten |
|---|---|---|
| Lizenzfrei (Royalty-free) | Einmal bezahlen, dann innerhalb der Bedingungen mehrfach nutzen | „Lizenzfrei“ heißt nicht „kostenlos“ oder „unbegrenzt“. Bedingungen lesen: Medien, Auflage, Laufzeit |
| Rechtegesteuert (Rights-managed) | Nutzung nach Anlass, Zeit, Ort und Umfang vereinbart | Teurer, dafür exklusiver. Genaue Vertragsbedingungen beachten |
| Creative Commons | Frei nutzbar unter bestimmten Bedingungen, etwa mit Namensnennung | Je nach Variante: Namensnennung, keine Bearbeitung, keine kommerzielle Nutzung. Lizenztext genau lesen |
| Gemeinfrei (Public Domain) | Keine Rechte mehr geschützt oder freigegeben | Quelle prüfen, Markenrechte und Rechte abgebildeter Personen bleiben unberührt |
| KI-generierte Bilder | Nutzungsbedingungen des Werkzeugs entscheiden, rechtliche Lage in Bewegung | Bedingungen lesen, keine Echtheit vortäuschen, Personenähnlichkeiten und Markenzeichen prüfen |
Dokumentieren Sie zu jedem Bild: Quelle, Lizenz, Datum des Erwerbs, Nachweis. Ein einfaches Tabellenblatt genügt. Wer später nachweisen muss, dass er ein Bild nutzen durfte, ist froh darum.
Auch hier gilt: Das ist keine Rechtsberatung. Bei Streitfällen oder unklarer Lage fragen Sie eine Fachanwältin oder einen Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht.
| Thema | Grundsatz | Praxis |
|---|---|---|
| Urheberrecht | Das Foto gehört der Person, die es gemacht hat, auch wenn Sie es bezahlt haben | Nutzungsrechte schriftlich regeln: Umfang, Dauer, Kanäle, Bearbeitung, Weitergabe |
| Bild aus dem Internet | Ein im Netz sichtbares Bild ist nicht frei | Nur mit Erlaubnis oder passender Lizenz verwenden |
| Personen im Bild | Für Fotos erkennbarer Personen sind regelmäßig Einwilligungen nötig | Schriftlich einholen, Zweck nennen, auf Widerruf hinweisen |
| Mitarbeiter | Einwilligung ist freiwillig und kann widerrufen werden | Ausscheiden und Widerruf in die Pflege der Bilder einplanen |
| Kinder | Besondere Sorgfalt, Einwilligung der Sorgeberechtigten | Möglichst vermeiden oder Gesichter nicht erkennbar zeigen |
| Marken und Werke im Bild | Logos, Kunstwerke, Gebäude können Rechte berühren | Auf Hintergrund achten, im Zweifel Erlaubnis einholen |
| Bildnachweis | Manche Lizenzen verlangen Namensnennung | Nachweisseite oder Bildunterschrift, wie im Lizenztext gefordert |
Löschen und Austauschen: Wenn Sie eine Person oder Rechteinhaber bittet, ein Bild zu entfernen, reagieren Sie zügig. Eine Liste, auf welchen Seiten welches Bild liegt, macht das einfach.
| Mittel | Stärke | Schwäche | Wann einsetzen |
|---|---|---|---|
| Foto | Echtheit, Emotion, Beweis | Nicht für Abstraktes geeignet, Aufwand | Arbeit, Ergebnisse, Räume, Menschen |
| Illustration | Erklärt Abläufe, wirkt eigenständig | Eigener Stil nötig, Pflegeaufwand | Komplexe Themen, Abläufe, Markenwelt |
| Icon | Orientierung auf kleinem Raum | Mehrdeutig, wenn ohne Text | Menü, Listen, Bedienelemente, immer mit Beschriftung |
| Diagramm | Zahlen und Zusammenhänge anschaulich | Nur so gut wie die Daten | Vergleiche, Entwicklung, Abläufe |
| Video/Animation | Zeigt Bewegung und Abläufe | Daten, Aufwand, Barrieren | Abläufe, die Text nicht erklärt, nach Klick starten |
Farben, Typografie und Bildsprache gehören zusammen: Farbwelt und Typografie geben den Rahmen, innerhalb dessen Grafiken entstehen.
| Format | Eignung | Vorteile | Grenzen |
|---|---|---|---|
| JPEG | Fotos | Weit verbreitet, gute Komprimierung für Fotos | Verlustbehaftet, keine Transparenz |
| PNG | Grafiken mit Transparenz, Screenshots | Verlustfrei, Transparenz | Große Dateien bei Fotos |
| WebP | Fotos und Grafiken | Kleiner als JPEG und PNG bei gleicher Qualität, Transparenz möglich | Für sehr alte Browser Rückfall nötig |
| AVIF | Fotos | Sehr kleine Dateien bei guter Qualität | Erzeugung aufwendiger, Unterstützung prüfen |
| SVG | Logos, Icons, einfache Grafiken | Beliebig skalierbar, winzig, per Code anpassbar | Nicht für Fotos |
| Dokumente, Druckdaten | Layout bleibt erhalten | Am Handy unbequem, nicht für Hauptinhalte |
Wie diese Schritte die Ladezeit beeinflussen, zeigt Ladezeit. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung bietet der Beitrag Bilder für die Website optimieren.
Bilder aus verschiedenen Quellen sollen wie aus einem Guss wirken. Das erreichen Sie nicht durch Filter, sondern durch wenige feste Entscheidungen.
Ein kleiner Test: Legen Sie zehn Bilder Ihrer Seite nebeneinander, verkleinert auf Briefmarkengröße. Wirken sie wie eine Familie oder wie ein Sammelsurium?
Bilder müssen für alle nutzbar sein, auch für Menschen, die sie nicht sehen. Das betrifft Alternativtexte, aber auch Text auf Bildern, Kontraste und Bewegung.
Mehr zu den Anforderungen auf der Seite Barrierefreiheit.
Eine kleine Tischlerei (frei erfunden) hat eine Seite mit Stockfotos von Holzbrettern, einem Hammer vor weißem Grund und lächelnden Menschen im Anzug. Kunden sagen am Telefon: „Auf der Seite sieht es aus wie bei jedem.“
Das Ergebnis lässt sich nicht in Zahlen versprechen, aber beobachten: Fragen am Telefon verändern sich („Ich habe Ihre Arbeiten gesehen“), und die Seite wirkt unverwechselbar. Genau das ist der Zweck einer Bildsprache.
| Mythos | Fakt |
|---|---|
| Je mehr Bilder, desto besser | Jedes Bild kostet Ladezeit und Aufmerksamkeit. Wenige gute Bilder mit Aufgabe schlagen viele beliebige |
| Bilder aus der Google-Suche darf man nutzen | Die Bildersuche zeigt auch geschützte Bilder. Nutzung ohne Erlaubnis kann teuer werden |
| Hohe Auflösung ist immer besser | Zu große Dateien verlangsamen die Seite. Passende Größe zählt |
| Das Smartphone reicht nicht für gute Fotos | Für viele Motive reicht es, wenn Licht, Ausschnitt und Hintergrund stimmen |
| Filter machen Bilder professionell | Einheitliche, zurückhaltende Bearbeitung wirkt professionell, auffällige Filter selten |
| Alt-Texte sind nur für Suchmaschinen | Sie sind zuerst für Menschen mit Sehbehinderung und für alle, bei denen Bilder nicht laden |
Wenn Sie mehr als zwei Schwächen finden, lohnt eine gezielte Überarbeitung vor einem neuen Design. Die Seitenaufteilung beschreibt Aufbau einer Firmenwebsite, und die Texte dazu Website-Texte.
Nicht jedes Foto braucht ein Studio. Für Produkte, Details und Räume lässt sich mit einfachen Mitteln eine saubere, wiedererkennbare Bildserie aufbauen. Entscheidend ist ein fester Aufbau, der sich wiederholen lässt.
Standort und Licht. Ein Tisch nahe einem großen Fenster, möglichst mit Nordlicht oder bewölktem Himmel, liefert weiches Licht. Direkte Sonne erzeugt harte Schatten. Ein weißes Blatt oder eine Styroporplatte auf der Gegenseite hellt Schatten auf.
Hintergrund. Ein einfarbiger Karton, eine große Fliese oder ein ruhiger Stoff. Für Serien dasselbe Material verwenden.
Kamera und Stativ. Ein Smartphone auf einem Stativ oder einer festen Auflage vermeidet Verwackeln und sorgt für gleiche Abstände. Das Objektiv vorher abwischen.
Perspektive. Immer mit demselben Winkel arbeiten: frontal, leicht von oben oder schräg. Wiederholbarkeit macht Serien ruhig.
Ausschnitt. Das Produkt füllt das Bild, mit etwas Luft zum Rand, damit auch Beschnitte für andere Formate funktionieren.
Details und Maßstab. Eine Aufnahme mit einer Hand, einem Maßband oder einem vertrauten Gegenstand zeigt die Größe. Nahaufnahmen von Material, Verarbeitung und Besonderheiten schaffen Vertrauen.
Bearbeitung. Helligkeit und Weißabgleich angleichen, leicht schärfen, auf feste Maße zuschneiden. Mehr nicht.
Räume werden am besten bei Tageslicht aufgenommen, aufgeräumt und mit eingeschalteten Lichtern, die zum Tageslicht passen. Gerade Linien, eine Aufnahme aus Hüft- bis Augenhöhe und das Fenster im Bild vermeiden oder bewusst einplanen. Mehrere Perspektiven je Raum geben einen besseren Eindruck als ein Weitwinkel-Foto.
Mit der Zeit sammeln sich viele Bilder an. Ohne Ordnung weiß niemand, welche Fassung die aktuelle ist, woher sie stammt und ob sie genutzt werden darf. Ein einfaches Bildarchiv löst das.
| Baustein | Umsetzung | Nutzen |
|---|---|---|
| Ordnerstruktur | Nach Thema oder Leistung, darunter „Original“, „Web“, „Druck“ | Schnelles Finden, keine Verwechslung der Fassungen |
| Dateinamen | Sprechend, ohne Umlaute, mit Datum oder Version bei Bedarf | Weniger Suchen, bessere Auffindbarkeit im Web |
| Rechte-Liste | Tabelle mit Bild, Quelle, Lizenz, Fotograf, Einwilligungen, Ablaufdatum | Nachweis bei Nachfragen, Frist für Löschung |
| Alt-Texte-Liste | Tabelle mit Bild und Beschreibung | Wiederverwendung, Einheitlichkeit |
| Verwendungsliste | Auf welchen Seiten liegt welches Bild? | Schneller Austausch bei Änderung |
| Sicherung | Originale zusätzlich an anderem Ort | Schutz vor Verlust |
Das Archiv muss nicht in einer Spezial-Software liegen. Ein gut benannter Ordner in Ihrer Dateiablage plus eine Tabelle genügt für die meisten Unternehmen. Entscheidend ist, dass eine Person verantwortlich ist und das Archiv bei jeder neuen Bilddatei aktualisiert wird. Was mit Gestaltung und Marke zu tun hat, ist unter Markenstrategie beschrieben.
Welche Motive, welche Stimmung, welcher Bildausschnitt, welche Farbwirkung passen zu Ihrer Marke?
Wir erstellen eine Liste der nötigen Motive und beraten bei Fotografen, Aufnahmen und Auswahl.
Einheitliche Symbole, Diagramme und Illustrationen, die Inhalte erklären statt zu dekorieren.
Passende Größen, moderne Formate und Alternativtexte, damit Bilder schnell laden und barrierefrei sind.
Nutzungsrechte, Lizenzquellen und Personenrechte werden dokumentiert, bevor ein Bild online geht.
Der Hauptkostenpunkt ist die Beschaffung. Eigene Fotos erfordern Fotografen-Honorar, Vorbereitung und Zeit, lizenzierte Bilder kosten Gebühren je Bild oder als Abo. Die Aufbereitung für das Web ist dagegen im Verhältnis günstig und zahlt sich in Ladezeit und Auffindbarkeit aus.
Die Rechnung dazu: So kalkulieren wir.
Nein, sie können Lücken füllen, etwa bei abstrakten Themen. Wählen Sie bewusst, vermeiden Sie die häufigsten Motive, und kennzeichnen Sie Lizenzen sauber.
Für die wichtigsten Motive (Ihre Arbeit, Ihr Produkt, Ihre Räume) lohnt es sich fast immer. Wir geben Ihnen eine Motivliste und Hinweise zur Vorbereitung.
Nur mit ausdrücklicher Erlaubnis oder unter einer Lizenz, die die Nutzung erlaubt. Ein Bild, das im Internet auffindbar ist, ist deshalb nicht frei.
Eine kurze Beschreibung des Bildinhalts für Vorlese-Programme und Suchmaschinen. Er beschreibt, was zu sehen ist und warum es relevant ist. Anleitung im Beitrag Alternativtexte für Bilder.
So groß wie nötig, so klein wie möglich: passend zur Anzeigegröße und in einem modernen, komprimierten Format. Details stehen im Beitrag Bilder optimieren.
Rechtlich und gestalterisch ist das ein bewegliches Feld. Prüfen Sie die Lizenzbedingungen des Werkzeugs, kennzeichnen Sie, wo nötig, und setzen Sie sie nicht für Dinge ein, die Echtheit versprechen, etwa Referenzen oder Kundenstimmen.
So viele, wie nötig sind, um Fragen zu beantworten. Eine Leistungsseite kommt oft mit drei bis fünf gut gewählten aus. Lieber wenige, die etwas zeigen, als viele, die füllen.
Nur mit Zustimmung des Kunden, und unter Beachtung von Rechten Dritter, etwa an Gebäuden oder Personen im Bild. Klären Sie das schriftlich vor der Veröffentlichung.
Wenn sich Produkte, Räume oder Ausstattung ändern, und spätestens, wenn Bilder veraltet wirken. Planen Sie alle paar Jahre eine Bestandsprüfung ein.
Zeigen Sie das Ergebnis ohne erkennbare Personen und ohne Details, die auf den Kunden schließen lassen, etwa nur den Raum, das Produkt oder die Fassade nach Einverständnis. Beschreiben Sie Ausgangslage und Vorgehen im Text, damit das Bild nicht allein tragen muss.
Das hängt vom Layout ab. Als Orientierung genügt für die Breite meist die doppelte Anzeigebreite (für hochauflösende Bildschirme), nicht mehr. Es lohnt sich, mehrere Größen bereitzustellen und den Browser wählen zu lassen. Dateien in einem modernen Format bleiben dabei deutlich kleiner als klassische JPEG-Dateien.
Das hängt von der Lizenz ab. Manche Lizenzen verlangen eine Namensnennung, andere nicht. Notieren Sie in jedem Fall intern, woher ein Bild stammt, und prüfen Sie den Lizenztext, bevor Sie entscheiden.
Schreiben Sie uns kurz, wo Sie stehen. Wir sagen Ihnen ehrlich, was bei Bildsprache für Sie sinnvoll ist, und was nicht.