Updates
Systemkern, Themes, Erweiterungen. Sicherheitsupdates zeitnah, größere Versionssprünge geplant und getestet.
Website-Wartung und Pflege: regelmäßige Updates, Sicherungen, Sicherheitsprüfung und Überwachung, damit Ihre Seite zuverlässig läuft. Der-H Medien.
Wartung heißt, eine Website im Zustand zu halten, in dem sie sicher, schnell und fehlerfrei läuft. Je nach Aufbau gehören dazu das Content-Management-System (zum Beispiel WordPress) mit Theme und Erweiterungen, die Server-Software (PHP, Datenbank), das SSL-Zertifikat für die verschlüsselte Verbindung und die Domain mit ihren Einstellungen.
Bei einer statisch erzeugten Seite ohne Datenbank ist das Risiko deutlich kleiner, weil es weniger anzugreifen gibt. Bei Systemen mit Datenbank und vielen Erweiterungen ist Pflege dagegen Pflicht. Jede Erweiterung ist ein weiteres Programm, das Lücken haben und veralten kann. Deshalb halten wir die Zahl der Erweiterungen niedrig und installieren nur, was einen klaren Nutzen hat.
Wartung ist auch Vorsorge für den Ernstfall. Wer im Schadensfall nur ein Backup von vor drei Monaten hat, verliert Beiträge, Anfragen und Bestellungen. Wir legen daher fest, wie oft gesichert wird, wie lange Sicherungen aufbewahrt werden und wer im Notfall wen erreicht. Das Ganze ist ein Rhythmus, kein Einmaleinsatz.
Eine Website ist kein fertiges Produkt wie ein gedruckter Flyer. Browser, Serversoftware und Erweiterungen ändern sich laufend. Was heute funktioniert, kann nach einem Update des Hosters nicht mehr gehen. Ohne Pflege wächst das Risiko mit jedem Monat.
Mythos: „Meine Seite ist klein, die greift niemand an.“ Fakt: Angriffe laufen weitgehend automatisch. Programme suchen im Netz nach veralteten Versionen bekannter Systeme und probieren gängige Schwachstellen durch, unabhängig von Größe oder Branche. Eine unbedeutende Seite ist ein genauso gutes Ziel wie eine große.
Beispiel (fiktiv): Eine Kanzlei hat vor drei Jahren eine WordPress-Seite bauen lassen und seither nichts aktualisiert. Ein Kontaktformular-Plug-in hat eine bekannte Lücke, die Seite verschickt eines Tages Spam-Mails, der Hoster sperrt sie. Eine monatliche Wartung hätte das Plug-in rechtzeitig ersetzt.
Systemkern, Themes, Erweiterungen. Sicherheitsupdates zeitnah, größere Versionssprünge geplant und getestet.
Dateien und Datenbank, automatisiert, an getrenntem Speicherort, mit Wiederherstellungstest.
Aktuelle Software, starke Passwörter, Zwei-Faktor-Anmeldung, Schutz vor Spam und Angriffen.
Prüfung der Erreichbarkeit, des Zertifikats und von Fehlermeldungen in kurzem Takt.
Aktualisierung von Texten, Bildern, Ansprechpartnern, Preisen und rechtlichen Angaben.
Anpassungen an neue Browser-Versionen, Anforderungen und Geschäftsprozesse.
Wartung wirkt unsichtbar, solange alles läuft. Gerade deshalb braucht sie einen festen Rhythmus: Was nicht im Kalender steht, wird verschoben. Der folgende Plan ist ein Ausgangspunkt für Systeme mit Datenbank (zum Beispiel WordPress). Statisch erzeugte Seiten brauchen einen Teil davon, vor allem Zertifikat, Hosting und Inhaltspflege.
| Aufgabe | Rhythmus | Warum | Wer |
|---|---|---|---|
| Verfügbarkeit überwachen | laufend, automatisch | Ausfälle zuerst selbst bemerken | Dienstleister oder Sie |
| Sicherheitsupdates einspielen | zeitnah nach Veröffentlichung | Bekannte Lücken schließen, bevor sie ausgenutzt werden | Dienstleister |
| Reguläre Updates (System, Theme, Erweiterungen) | monatlich | Fehler beheben, Kompatibilität sichern | Dienstleister |
| Sicherung der Dateien und Datenbank | täglich bis wöchentlich, je nach Änderungsrate | Wiederherstellung im Schadensfall | Automatisch, vom Dienstleister kontrolliert |
| Wiederherstellungstest | halbjährlich | Prüfen, dass Sicherungen wirklich funktionieren | Dienstleister |
| Zertifikat und Domain prüfen | monatlich, Fristen im Kalender | Warnungen im Browser und Abschaltung verhindern | Sie und Dienstleister |
| Benutzerkonten und Rechte aufräumen | vierteljährlich | Ehemalige Mitarbeiter und alte Zugänge schließen | Sie |
| Formular- und Kontaktwege testen | monatlich | Anfragen kommen wirklich an | Sie |
| Inhalte, Preise, Ansprechpartner prüfen | vierteljährlich | Aktualität und rechtliche Angaben | Sie |
| Geschwindigkeit und Fehlerseiten prüfen | vierteljährlich | Verschlechterungen früh erkennen | Dienstleister |
| Datenschutz und Impressum prüfen | jährlich und bei Änderungen | Angaben stimmen mit der Technik überein | Sie mit Rechtsberatung |
Gehen Sie den Plan einmal mit Ihrem Dienstleister durch und streichen Sie, was bei Ihrem System nicht zutrifft. Wichtig ist, dass für jede Aufgabe ein Name und ein Termin existieren.
Ein Update kann eine Lücke schließen oder etwas kaputt machen. Wer auf Live-Seiten blind aktualisiert, riskiert Ausfälle. Ein sauberer Ablauf macht aus dem Risiko Routine.
Bei großen Versionssprüngen (neue Hauptversion des Systems, wechselnde PHP-Version) ist mehr Vorlauf nötig. Sie werden als eigenes kleines Projekt geplant, mit Testphase und Plan für den Rückweg.
Eine Sicherung ist nur so viel wert, wie sie sich zurückspielen lässt. Viele Betreiber erleben im Notfall, dass die Sicherung leer, veraltet oder auf demselben Server liegt wie die defekte Seite. Dagegen helfen einfache Regeln.
Halten Sie mindestens drei Kopien Ihrer Daten, auf zwei verschiedenen Speichermedien oder Diensten, und eine davon an einem anderen Ort. Für eine Unternehmenswebsite heißt das zum Beispiel: Die Live-Seite, eine tägliche Sicherung beim Hoster und eine weitere Kopie bei einem getrennten Anbieter oder lokal beim Dienstleister.
| Was | Wie oft | Wie lange aufbewahren | Bemerkung |
|---|---|---|---|
| Datenbank (bei Systemen mit Inhalten, Bestellungen, Anfragen) | täglich, bei Shops häufiger | mehrere Wochen in gestaffelten Ständen | Hier liegen die Daten, die sich ändern |
| Dateien (Themes, Erweiterungen, hochgeladene Bilder) | wöchentlich oder bei Änderungen | einige Monate | Bilder-Ordner kann groß sein |
| Konfiguration (Servereinstellungen, Weiterleitungen) | bei jeder Änderung | dauerhaft | Kleiner Umfang, großer Nutzen |
| Domain- und DNS-Einstellungen | bei Änderungen als Export | dauerhaft | Erleichtert Umzug und Notfälle |
Wer das einmal durchgespielt hat, trifft im Ernstfall ruhigere Entscheidungen.
Die meisten Angriffe sind keine gezielten Attacken, sondern automatisierte Versuche. Programme suchen das Netz nach bekannten Schwachstellen ab und probieren verbreitete Zugangsdaten durch. Wer die Standardlücken schließt, ist für die große Mehrheit dieser Versuche kein lohnendes Ziel mehr.
| Angriff | So läuft er ab | Gegenmittel |
|---|---|---|
| Ausnutzen veralteter Software | Ein bekanntes Plug-in oder System mit Lücke wird automatisch gefunden und manipuliert | Regelmäßige Updates, wenige und gepflegte Erweiterungen, nicht mehr genutzte entfernen |
| Passwort-Raten (Brute Force) | Viele Anmeldeversuche mit häufigen Passwörtern | Starke, einzigartige Passwörter, Zwei-Faktor-Anmeldung, Begrenzung der Versuche, Anmeldeseite schützen |
| Gestohlene Zugangsdaten | Passwörter aus fremden Datenlecks werden bei Ihrer Seite ausprobiert | Kein Passwort mehrfach verwenden, Passwortmanager, Warndienste für Datenlecks |
| Spam über Formulare und Kommentare | Roboter füllen Formulare mit Werbung oder Schadlinks | Honigtopf-Felder, Zeitprüfung, Begrenzung, bei Bedarf Prüffragen statt fremder Dienste |
| Einschleusen von Schadcode | Eingaben werden nicht geprüft und führen zu Manipulation | Aktuelle Software, geprüfte Erweiterungen, serverseitige Prüfung aller Eingaben |
| Übernahme über Hosting- oder Domain-Konto | Ein Angriff auf das Konto beim Anbieter, nicht auf die Seite | Zwei-Faktor beim Hoster und Domain-Anbieter, getrennte Konten für Zuständige |
Überwachung hat ein einfaches Ziel: Probleme zuerst selbst zu bemerken. Dazu gehören ein paar Prüfungen, die automatisch laufen und bei Fehlern benachrichtigen.
Hinweise zum Einrichten der Search Console finden Sie im Beitrag Search Console einrichten. Für die Suchmaschinen-Seite der Technik lohnt Technisches SEO.
Im Notfall hilft ein vorbereiteter Ablauf. Drucken Sie ihn aus und legen Sie ihn mit den Zugangsdaten (sicher verwahrt) dorthin, wo zuständige Personen ihn finden.
Wie viel Arbeit Wartung macht, hängt stark vom System ab. Das folgende Beispiel verwendet frei gewählte Annahmen, um die Größenordnung zu zeigen. Es sind keine Preise und keine Messwerte.
| Aufgabe pro Monat | Statische Seite | WordPress mit wenigen Erweiterungen | Shop mit vielen Erweiterungen |
|---|---|---|---|
| Updates mit Test | kaum nötig | etwa eine Stunde | mehrere Stunden |
| Sicherung kontrollieren | wenige Minuten | etwa eine halbe Stunde | etwa eine Stunde, inkl. Bestelldaten |
| Sicherheitsprüfung | wenige Minuten | etwa eine halbe Stunde | etwa eine Stunde |
| Funktionstest | wenige Minuten | etwa eine halbe Stunde | etwa eine Stunde, inkl. Testbestellung |
| Kleine Änderungen | nach Bedarf | nach Bedarf | nach Bedarf |
Wer den Aufwand ohne Pflegepaket selbst schultern will, sollte die Zeit realistisch einplanen. Oft ist ein fester Rhythmus mit klarer Zuständigkeit günstiger als der Ernstfall. Ein Ausfall kostet Anfragen, Umsatz und unter Umständen den Ruf.
| Mythos | Fakt |
|---|---|
| Wenn die Seite läuft, muss man nichts tun | Die Umgebung ändert sich weiter: Browser, Serverversionen, Erweiterungen. Ohne Pflege entstehen Lücken und Fehler |
| Updates machen nur Ärger | Schlecht eingespielte Updates tun das. Mit Sicherung, Testkopie und Nachkontrolle sind sie kontrollierbar. Nicht-Updates sind das größere Risiko |
| Mein Hoster macht Sicherungen, das reicht | Eigene, getrennte Sicherungen sind der Schutz gegen Probleme beim Hoster selbst, gegen Fehler im Konto und gegen Löschungen |
| Ein Sicherheits-Plug-in ersetzt Wartung | Es kann zusätzlichen Schutz bieten, aber keine veraltete Software reparieren |
| Statische Seiten sind wartungsfrei | Sie brauchen weniger, aber Zertifikat, Hosting, Domain und Inhalte müssen weiterhin gepflegt werden |
| Wartung ist rein technisch | Sie umfasst auch Inhalte und Rechtliches: Ansprechpartner, Preise, Impressum und Datenschutz müssen stimmen |
Wenn Sie Wartung an uns oder einen anderen Dienstleister geben möchten, klären Sie schriftlich Leistungsumfang, Reaktionszeiten und Haftungsfragen. Mehr zur technischen Basis lesen Sie unter CMS und Technik.
Die meisten Sicherheitsvorfälle bei kleinen Seiten sind keine Hackerkunststücke, sondern Zugangsprobleme: ein altes Passwort, ein Konto einer Person, die längst nicht mehr im Unternehmen ist, ein Zugang, der per Mail verschickt wurde. Ordnung bei Zugängen ist deshalb die wirksamste und billigste Sicherheitsmaßnahme.
Passwortmanager. Ein Programm, das für jedes Konto ein eigenes langes Zufallspasswort erzeugt und speichert. Merken müssen Sie sich nur noch ein starkes Hauptpasswort. Das ist sicherer als jede Merkregel und bequemer.
Zwei-Faktor-Anmeldung. Zusätzlich zum Passwort ein Code aus einer App oder ein Sicherheitsschlüssel. Aktivieren Sie sie für Verwaltungsbereich, Hosting, Domain-Konto, E-Mail und Cloud-Speicher. Verlieren Sie den zweiten Faktor, brauchen Sie Wiederherstellungscodes, die getrennt aufbewahrt werden.
Rollen statt Gemeinschaftskonto. Redakteure erhalten nur Redakteursrechte, nicht Administratorrechte. Dienstleister bekommen eigene Konten, die sich deaktivieren lassen. So ist nachvollziehbar, wer was getan hat.
Übergabe sicher. Zugangsdaten werden nicht per E-Mail oder Messenger im Klartext verschickt, sondern über den Passwortmanager geteilt oder getrennt (Benutzername und Passwort auf verschiedenen Wegen) übermittelt und nach Gebrauch geändert.
| Kriterium | Warum es zählt | Worauf Sie achten |
|---|---|---|
| Serverstandort und Vertragspartner | Datenschutz, Erreichbarkeit, Rechtsraum | Standort in der EU, Vertrag zur Auftragsverarbeitung |
| Leistung und Auslastung | Geschwindigkeit, Ausfallsicherheit | Aktuelle PHP-Versionen, SSD-Speicher, klare Ressourcen, kein stark überbuchter Tarif |
| Sicherungen | Wiederherstellung im Notfall | Tägliche Sicherung, Wiederherstellung selbst auslösbar, getrennte Ablage zusätzlich |
| Sicherheit | Schutz vor Angriffen | Zertifikate inklusive, Firewall, Zwei-Faktor, automatische Updates für Serverdienste |
| Support | Hilfe im Ernstfall | Erreichbarkeit, Sprache, Reaktionszeiten, Notfallnummer |
| Verwaltung und Zugriff | Flexibilität für Dienstleister | Zugang per SFTP/SSH, mehrere Benutzer, Protokolle |
| Skalierung | Wachstum ohne Umzug | Tarifwechsel möglich, Spitzenlast verkraftbar |
| Vertrag | Planbarkeit | Laufzeit, Kündigung, Preisanpassungen, Domain-Mitnahme |
Wählen Sie nach Anforderungen, nicht nach dem niedrigsten Preis. Ein Tarif für wenige Euro im Monat kann für eine kleine Seite völlig ausreichen; bei Shops und stark besuchten Seiten ist das ein riskantes Sparen. Und wechseln Sie nie ohne Umzugsplan, siehe CMS und Technik.
Ein Architekturbüro (frei erfunden) betreibt eine WordPress-Seite. An einem Montagmorgen meldet ein Kunde, dass beim Aufruf der Seite eine Warnung des Browsers erscheint. So könnte ein sauberer Ablauf aussehen:
Wer so vorbereitet ist, verliert Stunden statt Tage. Der Schaden entsteht meist weniger durch den Angriff selbst als durch fehlende Sicherungen und Zugriffsklarheit.
Seiten mit Bestellungen, Kundenkonten oder Buchungen haben höhere Anforderungen an Wartung. Hier fallen laufend Daten an, die sich nicht zwischen zwei Sicherungen verlieren dürfen, und hier sind Angriffe lohnender.
Häufigere Sicherungen. Bestelldaten ändern sich ständig. Sicherungen mehrmals täglich oder fortlaufende Protokollierung der Datenbank begrenzen den Verlust im Ernstfall.
Testbestellungen. Nach Updates wird ein vollständiger Bestellweg durchgespielt, einschließlich Zahlung im Testmodus und E-Mail-Versand.
Zahlungsdienste. Anbindungen sollten über die vom Zahlungsanbieter bereitgestellten Mittel erfolgen, ohne dass Kartendaten auf dem eigenen Server landen. Wartung heißt hier auch, die Anbindung nach Änderungen beim Anbieter zu prüfen.
Konten und Passwörter. Kunden-Passwörter dürfen nie im Klartext gespeichert werden; moderne Systeme übernehmen das, aber Zugriffsbeschränkungen und Protokolle sind zu prüfen.
Rechtliche Texte. Widerrufsbelehrung, Versandkosten, AGB und Datenschutzerklärung müssen zu den aktuellen Abläufen passen.
Lastspitzen. Vor Aktionszeiten wird geprüft, ob Server und Seite den Andrang verkraften.
System, Erweiterungen und Serversoftware werden regelmäßig aktualisiert, vorab auf einer Testkopie geprüft.
Automatische Kopien an einem getrennten Ort. Wir probieren die Wiederherstellung auch aus, nicht nur das Sichern.
Schwachstellen, Zugriffsrechte und Zertifikate (SSL) kontrollieren, nicht mehr benötigte Zugänge schließen.
Wenn die Seite nicht erreichbar ist, erfahren wir es vor Ihren Kunden.
Texte, Bilder, Öffnungszeiten, neue Mitarbeiter. Innerhalb eines vereinbarten Rahmens erledigen wir sie zügig.
Die Kosten hängen von Größe, Technik und gewünschter Reaktionsgeschwindigkeit ab. Eine kleine statische Seite verursacht wenig laufenden Aufwand, ein Shop mit vielen Erweiterungen deutlich mehr. Üblich ist ein fester monatlicher Betrag für das Pflegepaket plus ein vereinbarter Rahmen für Änderungen.
Die Rechnung dazu: So kalkulieren wir.
Für Systeme mit Erweiterungen empfiehlt sich mindestens monatlich, sicherheitsrelevante Updates zeitnah. Eine rein statische Seite ohne Datenbank braucht weniger, aber auch sie braucht Zertifikat und Hosting-Kontrolle.
Ja, wenn Sie das System kennen, Updates testen können und Zeit dafür einplanen. Viele Unternehmen lagern es aus, weil die Kosten eines Ausfalls höher sind als die Pflege.
Wir sperren Zugänge, stellen eine saubere Sicherung wieder her, schließen die Lücke und ändern Passwörter. Wichtig: Je aktueller die Sicherung, desto geringer der Schaden.
Sie ist ein guter Anfang, aber kein Ersatz für eine eigene, getrennte Sicherung. Wenn Hoster und Sicherung auf demselben Konto liegen, geht im schlimmsten Fall beides verloren.
Veraltete Systeme gefährden personenbezogene Daten, etwa aus Formularen. Zu einer sauberen Wartung gehört deshalb die Prüfung, was gespeichert wird. Mehr unter Datenschutz auf Websites.
Für Seiten mit Datenbank empfiehlt sich ein fester Rhythmus, weil Sicherheit nicht auf Zuruf erfolgt. Für einfache Seiten kann Abrechnung nach Aufwand reichen. Wir besprechen beide Wege im Erstgespräch. Mehr Hintergrund im Beitrag Wartung und Sicherheit.
Leistungsumfang (Updates, Sicherungen, Überwachung), Reaktionszeiten, Kontingent für Änderungen, Zuständigkeiten, Laufzeit und Kündigung, Regeln zu Haftung und Datenschutz. Alles schriftlich, mit klaren Grenzen.
Das regelt der Vertrag. Entscheidend ist, dass Verfahren (Sicherung, Test, Rückweg) vereinbart und eingehalten werden. Lassen Sie Haftungsklauseln rechtlich prüfen.
Das hängt von Technik und Anforderungen ab. Regelmäßig gepflegte Seiten halten oft viele Jahre; Gestaltung und Erwartungen der Besucher ändern sich aber. Wenn Pflege teurer wird als ein Neubau oder die Technik nicht mehr unterstützt wird, ist ein Relaunch sinnvoll.
Neben dem Aufwand zur Behebung fehlen Anfragen und Bestellungen während der Ausfallzeit, und bei sichtbaren Problemen leidet das Vertrauen. Wer die Kosten abschätzen will, multipliziert die durchschnittlichen Anfragen oder Umsätze pro Tag mit der erwarteten Ausfalldauer und vergleicht das mit dem Aufwand der Pflege.
Schreiben Sie uns kurz, wo Sie stehen. Wir sagen Ihnen ehrlich, was bei Website-Wartung für Sie sinnvoll ist, und was nicht.