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Beantwortet in wenigen Sätzen, was Sie anbieten, für wen und was der nächste Schritt ist.
Website-Texte aus Kundensicht: klare Überschriften, konkrete Aussagen, passende Handlungsaufforderungen. Texten für Menschen und Suchmaschinen.
Website-Texte umfassen alles Geschriebene: Überschriften, Einleitungen, Leistungsbeschreibungen, Schaltflächentexte, Hinweise in Formularen, Fehlermeldungen und die Texte hinter dem Bild (Alternativtexte, Titel und Beschreibungen für Suchmaschinen). Sie sind kein Beiwerk, sondern der Teil der Seite, der erklärt und überzeugt.
Im Web wird anders gelesen als auf Papier. Besucher überfliegen, suchen Anker und lesen dort genauer, wo ihre Frage beantwortet wird. Deshalb arbeiten gute Texte mit klarer Gliederung: eine Aussage pro Absatz, Zwischenüberschriften, die den Inhalt tragen, kurze Sätze an den Stellen, wo es auf Verständnis ankommt.
Zugleich werden die Texte von Maschinen gelesen. Suchmaschinen und KI-Assistenten brauchen eindeutige Angaben: Wer sind Sie, was bieten Sie an, wo, für wen, zu welchen Bedingungen? Ein Text, der das früh und präzise sagt, hilft Menschen und Maschinen gleichermaßen. Das Prinzip „Antwort zuerst, Erklärung danach“ gilt auf jeder Seite.
Eine Website verkauft über Sprache. Die schönste Gestaltung hilft nicht, wenn die Überschrift „Herzlich willkommen“ lautet und der erste Absatz erklärt, seit wann es die Firma gibt. Besucher suchen eine Antwort auf ihre Frage.
Mythos: „Für Google muss ein Text möglichst viele Schlüsselwörter enthalten.“ Fakt: Suchmaschinen verstehen Zusammenhänge und Sprache. Ein Text, der das Anliegen des Suchenden vollständig beantwortet, schneidet besser ab als einer, in dem ein Begriff gezählt wiederholt wird. Auch KI-Assistenten zitieren bevorzugt klare, belegbare Aussagen.
Beispiel (fiktiv): Ein Steuerberater schreibt „Wir sind Ihr kompetenter Partner in allen Steuerfragen.“ Ein Besucher mit einer Frage zur Gründung einer GmbH erfährt daraus nichts. Besser: „Sie gründen eine GmbH? Wir erklären Ihnen vor dem Notartermin, welche Steuern auf Sie zukommen, und richten die Buchhaltung gleich mit ein.“ Der zweite Satz zeigt, dass man das Anliegen verstanden hat.
Beantwortet in wenigen Sätzen, was Sie anbieten, für wen und was der nächste Schritt ist.
Je Leistung eine Seite mit Nutzen, Ablauf, Beispielen und Fragen. Hier entscheidet sich die Anfrage.
Verständlich, ehrlich und mit Bezug zum Kundennutzen: Wer arbeitet für mich, und wie?
Antworten auf konkrete Kundenfragen. Sie bringen Besucher aus der Suche und zeigen Fachkenntnis.
Schaltflächen, Formularhinweise, Bestätigungen. Kleine Texte mit großer Wirkung auf die Abbruchquote.
Titel und Beschreibung je Seite: knapp, eindeutig, mit dem Anliegen des Suchenden im Blick.
Schwache Texte entstehen fast immer aus einem schwachen Auftrag. Wer „schreib mal was Schönes über uns“ sagt, bekommt Floskeln. Mit diesen acht Fragen, schriftlich beantwortet, entsteht der Text fast von allein.
Bewahren Sie die Antworten auf. Sie sind das Fundament für alle Seiten und helfen, wenn später mehrere Personen am Text arbeiten.
Leistungsseiten sind die wichtigsten Texte einer Firmenwebsite. Hier entscheidet sich, ob jemand anfragt. Sie folgen einem Muster, das Sie an Ihr Geschäft anpassen. Wichtig: Das Muster gibt die Reihenfolge vor, nicht den Wortlaut.
| Abschnitt | Aufgabe | Beispielhafte Leitfrage |
|---|---|---|
| Überschrift und Kurzantwort | Sagt in zwei, drei Sätzen, was die Leistung ist und für wen | Wer sucht danach, und was ist in einem Satz die Antwort? |
| Problem oder Anlass | Zeigt, dass Sie die Situation kennen | Wann kommt jemand auf Sie zu, und was belastet ihn gerade? |
| Was Sie konkret tun | Beschreibt Leistungsumfang und Ergebnis | Welche Arbeitsschritte gehören dazu, und was hält der Kunde am Ende in der Hand? |
| Ablauf | Nimmt die Unsicherheit vor der Zusammenarbeit | Was passiert nach der Anfrage, wer macht was, wie lange dauert es ungefähr? |
| Kosten und Einflussfaktoren | Schafft Planbarkeit, ohne zu verschrecken | Wovon hängt der Preis ab, und was können Sie vorbereiten, um ihn zu senken? |
| Beispiele | Macht das Ergebnis greifbar | Welcher typische Fall (anonymisiert, mit Zustimmung) zeigt Vorgehen und Ergebnis? |
| Häufige Fragen | Beantwortet Einwände | Was fragen Interessenten am Telefon? |
| Nächster Schritt | Führt zur Handlung | Wie genau stellt jemand eine Anfrage, was passiert dann? |
Nicht jede Leistung braucht jeden Abschnitt in voller Länge. Eine einfache Leistung kommt mit drei Absätzen und einer Frage-Liste aus. Bei erklärungsbedürftigen Angeboten, etwa einem Relaunch oder einer Markenentwicklung, trägt die Seite gern mehr Tiefe.
| Vorher (Floskel) | Nachher (konkret) | Was sich geändert hat |
|---|---|---|
| „Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen für Ihre Anforderungen.“ | „Sie sagen uns, wie viele Plätze Ihre Praxis hat. Wir planen die Möbel so, dass der Weg vom Eingang zur Behandlung nie über den Wartebereich führt.“ | Konkrete Handlung statt Behauptung |
| „Qualität steht bei uns an erster Stelle.“ | „Jede Lieferung wird vor dem Versand von zwei Personen geprüft. Fehler melden Sie uns per Foto, wir ersetzen innerhalb von zwei Werktagen.“ | Nachprüfbares Verfahren statt Selbstlob |
| „Wir sind Ihr kompetenter Partner.“ | „Seit 2012 betreuen wir Heizungsanlagen in Mehrfamilienhäusern, vom Brenner bis zur Abrechnung.“ | Fakten, die man prüfen kann |
| „Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gern.“ | „Rufen Sie an, bevor Sie anbauen. Wir sagen Ihnen in einem Telefonat, ob eine Genehmigung nötig ist.“ | Nutzen der Handlung benannt |
| „Vertrauen Sie auf unsere langjährige Erfahrung.“ | „Typische Fehler, die wir bei Altbauten sehen: feuchte Kellerwände, zu knappe Elektrik.“ | Erfahrung durch Wissen gezeigt |
Die Beispiele sind erfunden. Beachten Sie, dass jede Zeile in der rechten Spalte nur dann stimmt, wenn sie im echten Betrieb zutrifft. Texte dürfen nichts versprechen, was Sie nicht halten, und nichts behaupten, was Sie nicht belegen können.
Überschriften werden am häufigsten gelesen. Besucher entscheiden anhand der Überschriften, ob sie einen Abschnitt lesen, und Suchmaschinen verwenden sie, um Seiten zu verstehen. Eine gute Überschrift verspricht etwas und hält es.
| Floskel | Problem | Besser |
|---|---|---|
| ganzheitlich | Jeder behauptet es, niemand erklärt es | Aufzählen, was alles dazugehört |
| individuell | Selbstverständlich, sonst wäre es keine Beratung | Beschreiben, worauf Sie individuell eingehen |
| innovativ | Nicht prüfbar | Zeigen, was neu ist und welchen Nutzen es bringt |
| kompetent | Selbstlob ohne Beleg | Qualifikation, Ausbildung, Projekte nennen |
| kundenorientiert | Behauptung ohne Inhalt | Konkrete Erreichbarkeit, Termine, Verfahren |
| höchste Qualität | Nicht messbar | Prüfverfahren, Garantien, Materialien, Normen nennen |
| Rundum-sorglos-Paket | Verschleiert Umfang und Grenzen | Aufführen, was enthalten ist und was nicht |
| führend | Ohne Beleg abmahnfähig | Nur nutzen, wenn eine überprüfbare Quelle existiert |
| einzigartig | Selten wahr, nie belegt | Den echten Unterschied beschreiben |
| wir freuen uns auf Ihre Anfrage | Leerformel am Schluss | Sagen, was nach der Anfrage passiert |
Eine Floskel ist nicht verboten, aber verdächtig. Fragen Sie jedes Mal: Was ist die Information dahinter? Wenn es keine gibt, streichen Sie den Satz.
Suchmaschinen und KI-Assistenten lesen Texte nicht wie Menschen, aber sie suchen nach denselben Dingen: eindeutigen Antworten, klaren Bezügen und Belegen. Der Weg dorthin ist für Menschen und Maschinen derselbe.
Antwort zuerst. Jede Seite und jeder größere Abschnitt beginnt mit einem Satz oder zwei, die die zentrale Frage beantworten. Details folgen. So kann eine Suchmaschine die Antwort als Auszug anzeigen und eine KI sie zitieren.
Fragen als Zwischenüberschriften. Wo Besucher fragen, formulieren Sie die Überschrift als Frage und beantworten sie direkt. Das trifft die Suchabsicht genau.
Zusammenhänge benennen. Wer „Webdesign“ schreibt, soll auch erklären, wie es mit Texten, Technik und Auffindbarkeit zusammenhängt, und verlinken. So entsteht ein Netz verwandter Seiten, wie Sie es auch bei Inhalte und Keywords beschrieben finden.
Fakten, Orte und Namen eindeutig angeben. Wer sind Sie, wo sitzen Sie, welche Leistungen bieten Sie an, in welchen Regionen? Diese Angaben sollten als Text vorliegen, nicht nur in Bildern.
Nicht mehrfach dasselbe sagen. Wenn zehn Seiten fast gleich klingen, erkennen Suchmaschinen nicht, welche die richtige ist. Jede Seite braucht ihr eigenes Thema und ihre eigene Perspektive.
Aktualität kennzeichnen. Datum der letzten Prüfung, wo es für den Inhalt relevant ist. Das hilft Lesern und manchmal auch den Systemen, die nach frischen Quellen suchen.
Mikrotexte sind die kleinen Texte an Schaltflächen, Formularen, Hinweisen und Bestätigungen. Sie fallen kaum auf, entscheiden aber an der empfindlichsten Stelle, nämlich dort, wo jemand etwas tun soll.
| Stelle | Schwach | Stark |
|---|---|---|
| Schaltfläche am Formular | Absenden | Rückruf anfordern |
| Hinweis neben dem Telefon-Feld | Pflichtfeld | Damit wir Sie zurückrufen können. Wir geben die Nummer nicht weiter. |
| Fehlermeldung | Eingabe ungültig | Die E-Mail-Adresse scheint zu fehlen. Bitte mit @ eintragen, zum Beispiel name@firma.de |
| Bestätigung nach Versand | Danke. | Ihre Anfrage ist angekommen. Wir melden uns bis Ende des nächsten Werktags. |
| Leere Suchergebnisse | Keine Ergebnisse | Dazu haben wir nichts gefunden. Versuchen Sie einen anderen Begriff oder rufen Sie uns an. |
| Cookie- oder Hinweis-Text | Wir verwenden Cookies, um Ihr Erlebnis zu verbessern. | Nur eine Zahl: Wir zählen Besuche, ohne Sie zu erkennen. |
Prüfen Sie jeden Mikrotext mit der Frage: Weiß der Besucher danach, was passiert und was er tun soll? Versprechen Sie nur Zeiten, die Sie halten. Eine Antwort bis Ende des nächsten Werktags zu versprechen und drei Tage zu brauchen, schadet mehr, als gar nichts zu sagen.
| Mythos | Fakt |
|---|---|
| Lange Texte lesen Besucher nicht | Sie lesen lange Texte, wenn sie ihre Frage beantworten. Sie lesen keine langen Texte, die um den Kern herumreden |
| Je mehr Schlüsselwörter, desto besser | Wiederholungen schaden der Lesbarkeit. Suchmaschinen erkennen Zusammenhänge auch ohne mechanische Wiederholung |
| Ein guter Text lässt sich einmal schreiben und bleibt ewig aktuell | Preise, Abläufe, Angebote und rechtliche Hinweise ändern sich. Texte sind Pflegeobjekte |
| Mit Fachbegriffen wirkt man kompetenter | Kompetenz zeigt sich darin, Schwieriges einfach zu erklären. Fachbegriffe gehören dazu, aber mit Erklärung |
| Eine Übersetzung durch Software genügt für fremdsprachige Seiten | Maschinelle Übersetzung ist ein Entwurf. Fachbegriffe, Tonfall und rechtliche Angaben prüft ein Muttersprachler |
| Jeder Text braucht ein Bild | Ein Bild, das nichts erklärt, kostet Ladezeit. Ein Diagramm oder ein echtes Foto kann den Text stützen, Dekoration nicht |
Wenn Sie über Texte hinaus die Gesamtwirkung Ihrer Marke im Blick haben möchten, lohnt der Blick auf die Markenstrategie: Dort wird festgelegt, wie Sie sprechen. Ergänzende Praxis finden Sie im Beitrag Website-Texte aus Kundensicht schreiben.
Beispiele machen Regeln greifbar. Die folgenden Entwürfe gehören zu frei erfundenen Betrieben; sie zeigen Aufbau und Tonfall, nicht Ihre Formulierung. Übernehmen Sie nie Sätze, die nicht zu Ihrem Geschäft passen.
Entwurf 1: Einstieg der Startseite einer Physiotherapie-Praxis
„Rückenschmerzen, die nach der Arbeit bleiben? Wir behandeln in Lindenau Menschen mit Beschwerden an Rücken, Nacken und Schultern, ohne lange Wartezeiten auf den ersten Termin. Rufen Sie an oder fragen Sie online einen Termin an.“
Kommentar: Der erste Satz greift die Lage des Besuchers auf. Der zweite sagt, wer behandelt, wo und was. Der dritte nennt den nächsten Schritt. „Ohne lange Wartezeiten“ darf nur stehen, wenn es stimmt.
Entwurf 2: Über-uns-Absatz eines Steuerbüros
„Sie führen einen Betrieb mit zehn Mitarbeitern und möchten Ihre Buchhaltung nicht mehr nach Feierabend erledigen. Genau dafür haben wir 2014 unser Büro eröffnet: Wir übernehmen die laufende Buchführung, den Jahresabschluss und die Lohnabrechnung und sagen Ihnen vorher, was es kostet.“
Kommentar: Der Text beginnt beim Kunden, nicht bei der Firmengeschichte. Die Gründung kommt als Begründung vor, nicht als Selbstzweck. Der letzte Halbsatz spricht eine typische Sorge an.
Entwurf 3: Einleitung einer Leistungsseite „Wärmepumpe nachrüsten“
„Eine Wärmepumpe lohnt sich nicht in jedem Haus. Ob Ihres dazugehört, klären wir bei einem Termin vor Ort: Wir prüfen Dämmung, Heizkörper und Vorlauftemperatur und sagen Ihnen, was angepasst werden müsste. Danach erhalten Sie ein Angebot mit allen Positionen. Wenn eine Wärmepumpe nicht passt, sagen wir das auch.“
Kommentar: Der Text beginnt mit einer ehrlichen Einschränkung und gewinnt dadurch Vertrauen. Er beschreibt den Ablauf in einem Absatz und schließt mit einer Zusage, die nur ein gutes Unternehmen machen kann.
Achten Sie bei eigenen Entwürfen auf drei Dinge: Beginnt der Text beim Leser? Enthält er mindestens eine prüfbare Aussage? Endet er mit einem klaren nächsten Schritt?
Wenn mehrere Personen Texte schreiben oder wenn Texte von verschiedenen Dienstleistern kommen, klingt die Seite schnell uneinheitlich. Eine kurze Regelsammlung schafft Abhilfe. Sie muss nicht lang sein; eine Seite genügt.
| Regel | Beispiel | Wozu |
|---|---|---|
| Ansprache festlegen | Immer „Sie“, kein „man“ und kein „der Kunde“ | Direkte, respektvolle Haltung |
| Satzlänge | Im Schnitt höchstens zwei Nebensätze, Hauptaussagen in kurzen Sätzen | Lesbarkeit am Handy |
| Fachbegriffe | Beim ersten Vorkommen erklären, danach einheitlich verwenden | Verständlichkeit und Suchbegriffe |
| Zahlen | Zahlen ab zehn als Ziffer, Preise mit Euro-Zeichen, Daten im Format 15.10.2026 | Einheitlichkeit |
| Verbotene Wörter | Liste von Floskeln (siehe Lexikon) und Superlativen | Glaubwürdigkeit |
| Umgang mit Fehlern | Sagen, was passiert ist, was wir tun, was Sie tun können | Offenheit in Problemfällen |
| Schreibweise Firmen- und Produktnamen | Genau wie im Impressum und auf dem Briefpapier | Wiedererkennung |
| Gendern und Anrede | Eine Entscheidung treffen und durchhalten, in Abstimmung mit der Zielgruppe | Einheitlicher Auftritt |
Hängen Sie die Regeln an die Wand oder legen Sie sie dort ab, wo geschrieben wird. Einmal im Jahr lohnt eine Überprüfung: Haben sich Sprache, Zielgruppe oder Angebot verändert?
| Stolperstein | Beispiel | Besser |
|---|---|---|
| Nominalstil | Die Durchführung der Beratung erfolgt durch unsere Mitarbeiter. | Unsere Mitarbeiter beraten Sie. |
| Passiv ohne Handelnden | Es wird eine Anfrage empfohlen. | Wir empfehlen, eine Anfrage zu stellen. |
| Lange Schachtelsätze | Sobald der Antrag, der zuvor, wie in den Unterlagen beschrieben, geprüft wurde, vorliegt, erfolgt … | Wir prüfen den Antrag. Danach melden wir uns. |
| Abkürzungen ohne Erklärung | Ab Q3 gilt die neue AGB. | Ab dem dritten Quartal gelten unsere neuen Geschäftsbedingungen. |
| Verneinungen stapeln | Es ist nicht ausgeschlossen, dass dies nicht funktioniert. | Das kann scheitern. |
| Leere Verben | Wir führen eine Optimierung durch. | Wir optimieren. |
Ein einfacher Test: Würden Sie den Satz so einem Kunden gegenübersitzend sagen? Wenn nicht, schreiben Sie ihn um.
Texte brauchen einen Besitzer. Ohne Verantwortlichen veralten sie unbemerkt: Ansprechpartner, Preise, Öffnungszeiten, Rechtliches. Legen Sie fest, wer für welche Seite zuständig ist und wie Änderungen freigegeben werden.
Vier-Augen-Prinzip. Jeder Text wird vor dem Veröffentlichen von einer zweiten Person gelesen. Das fängt Fehler und unklare Stellen auf.
Änderungsliste. Notieren Sie, was wann geändert wurde. Bei rechtlich relevanten Texten hilft das später als Nachweis.
Prüfrhythmus. Leistungsseiten und Preisangaben vierteljährlich, Rechtliches nach jeder relevanten Änderung, Ratgebertexte einmal im Jahr.
Rückmeldungen auswerten. Fragen, die Kunden trotz Text stellen, zeigen Lücken. Sammeln Sie sie und ergänzen Sie die Seite entsprechend.
Ratgeber bringen Besucher aus der Suche und zeigen Fachkenntnis. Damit sie wirken, brauchen sie einen klaren Aufbau. Die folgende Abfolge hat sich bewährt.
Die Länge ergibt sich aus der Frage. Ein Artikel darf kurz sein, wenn die Antwort einfach ist, und lang, wenn die Frage Tiefe braucht. Bei der Auswahl der Themen hilft die Seite Inhalte und Keywords.
Wir schreiben über das, was der Kunde bekommt und lösen will, nicht über die Firmengeschichte.
Jede Überschrift sagt, worum es geht. Wer nur die Überschriften liest, versteht den Kern der Seite.
Beispiele, Abläufe und prüfbare Angaben statt „höchste Qualität“ und „individuelle Lösungen“.
Suchbegriffe, Fragen und Zusammenhänge so verarbeiten, dass der Text natürlich bleibt. Mehr dazu unter Inhalte und Keywords.
Ein klarer, ehrlicher Satz, was als Nächstes passiert, wenn jemand anfragt.
Der Aufwand richtet sich nach Zahl und Tiefe der Seiten sowie danach, wie viel Fachwissen aus Ihrem Haus einfließen muss. Texte, die Interviews, Recherche und Abstimmung brauchen, sind aufwendiger als Überarbeitungen vorhandener Entwürfe.
Die Rechnung dazu: So kalkulieren wir.
Ja, und das ist oft sogar gut, weil Sie Ihr Fach kennen. Wir geben Ihnen eine Gliederung und Fragen vor und überarbeiten Ihre Entwürfe auf Wunsch.
So lang, wie nötig, um die Frage vollständig zu beantworten. Eine Kontaktseite braucht wenige Zeilen, eine Leistungsseite mehrere Absätze mit Beispielen.
Als Entwurfshilfe ja. Veröffentlichen sollten Sie nur, was ein Mensch geprüft und mit eigenem Wissen angereichert hat. Mehr dazu in unserem Beitrag zu KI-Texten und SEO.
Schreiben Sie so, wie Sie einem neuen Kunden im Erstgespräch Ihre Arbeit erklären würden: höflich, klar, ohne Floskeln. Wir halten den Ton in einer kurzen Regelsammlung fest, damit alle Seiten gleich klingen. Grundlagen dazu finden Sie unter Markenstrategie.
Preise, Öffnungszeiten, Ansprechpartner und rechtliche Angaben sollten immer stimmen. Fachtexte prüfen wir einmal im Jahr auf Aktualität.
Schreiben Sie in der Ansprache, die Ihre Kunden gewohnt sind, und in klaren Sätzen. Persönlich wird ein Text durch konkrete Angaben und Beispiele, nicht durch Ausrufezeichen oder Scherze.
Nur echte, mit Zustimmung und möglichst mit Bezug zu einem konkreten Ergebnis. Erfundene oder gekaufte Bewertungen sind unzulässig und zerstören Vertrauen, sobald sie auffallen.
So viele, wie nötig sind, um die Fragen eines Interessenten zu beantworten. Als Orientierung genügen bei einfachen Leistungen wenige hundert Wörter, bei erklärungsbedürftigen Angeboten deutlich mehr. Die Länge ist kein Ziel, sondern Folge der Fragen.
Legen Sie eine kurze Sammlung von Regeln fest: Ansprache, Schreibweise von Fachbegriffen, Umgang mit Zahlen, Verbote (etwa Floskeln). Eine Person liest am Ende alle Seiten gegen und gleicht den Ton an.
Möglichst keine. Gleiche Absätze auf mehreren Seiten verwässern die Wirkung und erschweren es Suchmaschinen, die passende Seite zu wählen. Verweisen Sie lieber auf eine Seite, die das Thema ausführlich behandelt.
Schreiben Sie uns kurz, wo Sie stehen. Wir sagen Ihnen ehrlich, was bei Website-Texte für Sie sinnvoll ist, und was nicht.